Zum Online-Shop

Aufgaben zum Kapitel „Materialkosten"

Aufgabe 3.3.1

Ein Unternehmen stellt die Produkte A und B her. Für beide Produkte wird der Zusatzstoff Z benötigt. Für den Monat August hat die Materialabrechnung bezüglich des Zusatzstoffes Z folgende Daten zusammengestellt:

Im Monat August werden 11.500 Einheiten vom Produkt A und 11.200 Einheiten vom Produkt B hergestellt. Laut Stücklisten sind in A pro Einheit 0,2 kg und in jeder Einheit B 0,05 kg des Zusatzstoffes Z enthalten.

Das Unternehmen bewertet sämtliche Materialmengen mit Verrechnungspreisen. Der Verrechnungspreis beträgt für den Zusatzstoff Z 17,00 €/kg. Erfasst werden bei jedem Materialzugang die Abweichungen des Einstandspreises gegenüber dem Verrechnungspreis. Die Abweichungen fließen dann als Korrekturposition in die monatliche Ergebnisrechnung ein.

  1. Ermitteln Sie den mengen- und wertmäßigen Materialverbrauch der Abrechnungsperiode nach der Skontrationsmethode (Fortschreibung).
  2. Ermitteln Sie den mengen- und wertmäßigen Materialverbrauch der Abrechnungsperiode nach der Inventurmethode.
  3. Ermitteln Sie den mengen- und wertmäßigen Materialverbrauch der Abrechnungsperiode nach der retrograden Methode (Rückrechnung).
  4. Berechnen Sie den mengen- und wertmäßigen außerordentlichen Verbrauch (Inventurdifferenz)

Zur Lösung

Zurück zum Skript

Aufgabe 3.3.2

Die Lagerkartei weist für Materialart M im Monat April folgende Zahlen aus:

Der Endbestand beläuft sich auf 200 Stück. Wie ist der Verbrauch zu bewerten nach dem

  1. Durchschnittspreisverfahren
  2. FIFO-Verfahren
  3. LIFO-Verfahren
  4. HIFO-Verfahren
  5. LOFO-Verfahren
  6. Festpreisverfahren (Verrechnungspreis 35 €/Stück)

Zur Lösung

Zurück zum Skript

Aufgaben zum Kapitel „Abschreibungen"

Aufgabe 3.4.1

Eine Maschine hat einen Anschaffungswert von 20.000 € und eine Nutzungsdauer von 5 Jahren. Wie verteilen sich die Abschreibungen bei

  1. linearer
  2. geometrisch degressiver (Abschreibungssatz: 40 %)
  3. Arithmetisch degressiver
  4. arithmetisch progressiver Abschreibung

Zur Lösung

Zurück zum Skript

Aufgaben zum Kapitel „Aufwand und Kosten, Ertrag und Leistung"

Aufgabe 3.5.1

Im Februar des laufenden Jahres ereigneten sich bei der Schuhfabrik Schweiß & Spreiz GmbH die nachfolgend aufgeführten Geschäftsvorfälle. Sie sollen beurteilen, ob es sich dabei um Auszahlungen, Ausgaben, Aufwand und/oder Kosten handelt. Tragen Sie die jeweiligen Beträge in die zutreffende Spalte der Tabelle ein. Sofern bei einem Sachverhalt eine oder mehrere Kategorien nicht zutreffen, ist ausdrücklich eine 0 einzutragen.

  1. Das Gehalt des Geschäftsführers für den Monat Februar in Höhe von 7.000 € wurde am 27. Februar überwiesen.
  2. Am 8. Februar erhielt die Schweiß & Spreiz GmbH eine Lederlieferung im Wert von 15.000 €. Die Rechnung wurde am 19. Februar nur teilweise per Überweisung beglichen. Ende Februar besteht aus dieser Rechnung noch eine Verbindlichkeit in Höhe von 6.000 €. Das gelieferte Leder liegt Ende Februar noch auf komplett auf Lager.
  3. Die am 21. Dezember des Vorjahres gelieferten Hilfsstoffe wurden wegen eines Liquiditätsengpasses erst am 9. Februar durch einen Scheck über 9.000 € bezahlt.
  4. Im November des Vorjahres wurden 1.500m2 Rohstoffe zum Durchschnittspreis von 30 € pro m2 gekauft und eingelagert. Im Februar wurden davon 600 m2 verbraucht. Der kalkulatorische Verrechnungspreis für diesen Artikel liegt bei 35 € pro m2.
  5. Kostenrechnerisch werden monatlich kalkulatorischen Wagnisse in Höhe von 8.000 € verrechnet. Tatsächlich sind keine Risiken betreffend das Anlage- und Umlaufvermögen eingetreten.
  6. Am 5. Februar wurde für 300.000 € eine neue Maschine angeschafft. Vereinbarungsgemäß wurden 80.000 € am 14. Februar bezahlt, der Rest soll erst im April beglichen werden. Die monatlichen bilanziellen Abschreibungen betragen linear 3.125 €. Zur Ermittlung der kalkulatorischen Abschreibung werden Wiederbeschaffungskosten von 360.000 € und eine Nutzungsdauer von 12 Jahren zugrunde gelegt.

Zur Lösung

Zurück zum Skript

Aufgaben zum Kapitel „Die kalkulatorischen Kostenarten"

Aufgabe 3.6.1

Ein Unternehmer erwirbt für seine Firma eine Maschine mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren und 100.000 € Anschaffungskosten. Zur Finanzierung der Maschine verkauft er Wertpapiere aus seinem Privatvermögen, die sich mit 10 % jährlich verzinst haben.
Die kalkulatorische AfA auf die Maschine wird linear von den Anschaffungskosten vorgenommen. Mit der Maschine wird das Produkt X erzeugt, von dem jährlich 10.000 Stück produziert und verkauft werden. Die Selbstkosten des Produktes X belaufen sich ohne kalkulatorische AfA und ohne kalkulatorische Zinsen auf 10 € pro Stück.

  1. Um welchen Betrag erhöhen sich die Selbstkosten pro Stück, wenn die kalk. AfA berücksichtigt wird?
  2. Wie viel Kapital ist am Ende des ersten und am Ende des zweiten Nutzungsjahres durch die Maschine im Unternehmen gebunden, wenn der Marktpreis für X den kalkulierten Selbstkosten entspricht?
  3. Wie hoch sind die Selbstkosten von X im ersten, im zweiten und im dritten Jahr der Nutzung der Maschine, wenn kalkulatorische Zinsen in Ansatz gebracht werden? (Restwert- und Durchschnittswertmethode)

Zur Lösung

Zurück zum Skript

Aufgabe 3.6.2

Sachverhalt A:
Im Jahr 2005 wurde ein Wirtschaftsgut zu 200.000 € angeschafft. Der Preisindex für vergleichbare Wirtschaftsgüter betrug in diesem Jahr 115, im Jahr 2007 betrug der Preisindex 124. Die steuerliche Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes beläuft sich auf sechs Jahre, die tatsächliche Nutzungsdauer beträgt voraussichtlich zehn Jahre. Das Wirtschaftsgut wird steuerlich und kalkulatorisch linear abgeschrieben.

Aufgabe:
Berechnen Sie die bilanzielle und die kalkulatorische Abschreibung dieses Anlagegutes für 2007.

Sachverhalt B:
Das Grundvermögen eines Unternehmens beläuft sich auf 250.000 €, davon werden 20 % spekulativ gehalten. Die Anschaffungskosten des betriebsnotwendigen abnutzbaren AV belaufen sich auf 1.000.000 € und die Durchschnittswerte des betriebsnotwendigen UV betragen 4.200.000 €.
Passiviert sind u. a.:
Rücklagen: 50.000 €
Rückstellungen: 100.000 €
Kundenanzahlungen: 60.000 €
Für 600.000 € Fremdkapital werden effektiv 11 % Zinsen gezahlt. Der kalkulatorische Zinssatz beläuft sich in diesem Unternehmen auf 8 %.

Aufgabe:
Berechnen Sie die tatsächlichen und die kalkulatorischen Zinsen.

Zur Lösung

Zurück zum Skript

Aufgabe 3.6.3

Aus den folgenden Daten sind die kalkulatorischen Zinsen zu ermitteln:

Anlagevermögen (Wiederbeschaffungskosten)

Umlaufvermögen (Durchschnittswerte)

Passivposten (unvollständig)

Erläuterungen:
1) Von den bebauten Grundstücken sind 25 % fremd vermietet.
2) Die unbebauten Grundstücke werden spekulativ gehalten.
Die durchschnittliche Kapitalbindung ist der Berechnung zugrunde zu legen. Der innerbetriebliche Zinssatz beträgt 10 %.

Zur Lösung

Zurück zum Skript